Mittwoch, 24. Oktober 2012

It´s Pumpkin Time




In einer Woche ist es endlich wieder soweit, 
das Kultfest aus Amerika, Halloween, steht vor der Tür.

Doch ursprünglich kommt das Gruselfest gar nicht aus den USA. Halloween geht zurück auf Volksbräuche aus Irland, die in der Nacht vom 31. Oktober auf den 01. November (Allerheiligen) von den früher in Irland lebenden Kelten vollzogen wurden.

Ein besonderer Brauch an Halloween ist es die typischen Jack O´Lantern Laternen aus Kürbissen zu schnitzen.



Aber warum nennt man die Laternen "Jack O´Lanterns"?

Alles geht zurück auf die Lengende von Jack O.. Dieser war ein trinksüchtiger Schmied aus Irland. O. saß am Abend vor Allerheiligen in einer Kneipe, als plötzlich der Teufel neben ihm auftauchte, um ihn zu holen. Doch Jack hatte einen letzten Wunsch. Er wollte noch einen letzten Drink, welcher ihm vom Teufel spendiert werden sollte. Da der Teufel aber keine Münzen zur Hand hatte, verwandelte er sich selber in eine. Anstatt seinen Drink damit zu bezahlen, steckte Jack den Teufel in seinen Geldbeutel und verschloss diesen ganz fest. Aufgrund einen Silberkreuzes in dem Geldbeutel konnte sich der Teufel nicht zurück verwandeln. Doch er handelte mit Jack. Wenn dieser ihn frei lässt, soll Jacks Seele weitere zehn Jahre frei sein.

Als die zehn Jahre um waren, kam der Teufel erneut um die Seele O´s zu holen. Erneut bat ihn Jack um einen letzten Wunsch: Seine letzte Mahlzeit sollte ein Apfel sein, den der Teufel pflücken soll. Dieser tat es und kletterte auf den Baum. Rasant zog Jack ein Messer und schnitt ein Kreuz in die Baumrinde. Wieder war der Teufel gefangen. Doch abermals handelte der Teufel mit Jack: Jack entfernte das Kreuz, mit dem Versprechen des Teufels, seine Seele für immer in Ruhe zu lassen.

Nach vielen Jahren starb Jack und bat um Einlass im Himmel. Da er ein Halunke war wurde er abgewiesen und zu den Höllentoren geschickt. Aber auch dort wurde Jack abgewiesen, da der Teufel ihm ja zugesichert hatte sein Seele in Ruhe zu lassen. Der Teufel schickte ihn wieder dahin wo er her kam. Da es dort aber sehr dunkel und windig war und er Mitleid mit Jack hatte, schenkte der Teufel ihm eine glühende Kohle direkt aus dem Höllenfeuer. Jack steckte die Kohle in eine ausgehöhlte Rübe, die er als Wegzehrung bei sich trug.
Seitdem wandelt Jack O´s verdammte Seele am Vorabend von Allerheiligen mit der Laterne durch die Dunkelheit.

Mit der Zeit wurden aus den Rüben, Kürbisse und der Brauch diese mit Fratzen und anderen schaurigen Sachen zu versehen.

Und auch mich hat das Halloweenfieber gepackt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Werkzeuge einen Kürbis zu schnitzen.
Man kann sich Profiwerkzeug kaufen oder aber man nimmt folgenden Werkzeuge wie ich es getan habe:



Rouladenspieße habe ich dazu verwendet, die Konturen entlang einer Vorlage zu stanzen.
Die Spieße habe ich für 0,99 € bei real.- gekauft.



Ein scharfes nicht zu breites Messer ist das A und O (nach Möglichkeit mit Sägezähnen).
Das Messer habe ich für 0,99 € bei real.- gekauft.

Das Innenleben des Kürbis kann man entweder mit einem Eiskratzer oder einen Esslöffel ausschaben.

Wie ich meinen Kürbis geschnitzt habe, könnt ihr in folgendem Video sehen:




Doch was kann man dagegen tun das der Kürbis austrocknet?



Ganz einfach, streicht den Kürbis innen mit Vaseline ein!
Vaseline gibt es in Apotheke oder in Drogerien. Kauft sie lieber in Drogerien, da die Vaseline dort viel billiger ist. Bei real.- kostet diese 1,89 €.

Passende Kürbisse findet ihr zur Herbstzeit in fast jedem Supermarkt. Für meinen 9 kg Kürbis habe ich bei real.- für 3,99 € bezahlt.



Dieser Song soll euch beim Schnitzen eures eigenen Kürbis auf Halloween einstimmen :)